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Die pAVK bewirkt eine zunehmende Einengung vorwiegend der Beinarterien.
Aufgrund der Minderversorgung des Gewebes treten folgende Beschwerden auf:
| Das klassische Symptom der pAVK ist die „Claudicatio intermittens“ (intermittierendes Hinken), also Schmerzen beim Gehen: Nimmt der Sauerstoffbedarf der Beinmuskulatur durch körperliche Belastung zu (längeres Gehen, Stiegen steigen, Tragen von Lasten etc.), wird die Unterversorgung der Beinmuskulatur deutlich – man „spürt“ sie. Es kommt zu Schmerzen bzw. schmerzhaften Krämpfen der Bein- und Hüftmuskulatur während des Gehens. Die Schmerzen betreffen typischerweise die Unterschenkel, können aber auch in die Oberschenkel und in den Gesäßbereich ausstrahlen. Weitere Beschwerden sind Kribbeln, Taubheits-, Schwäche- oder Schweregefühl. Betroffene Patienten wissen meist recht genau, wie lange oder wie weit sie noch schmerzfrei gehen können. Beim Tragen von Lasten ist die Gehstrecke in der Regel deutlich kürzer. Linderung wird nur durch eine Unterbrechung der Belastung, also durch ein Stehenbleiben erreicht. Hiervon abgeleitet trägt die pAVK auch den Namen „Schaufensterkrankheit“: Die Patienten müssen schmerzbedingt stehen bleiben und versuchen dies, z.B. durch Betrachten eines Schaufensters, vor der Umgebung zu verbergen. Die „Claudicatio intermittens“ führt zu einer deutlichen Beeinträchtigung der Lebensqualität der Patienten. Sie haben zunehmend Schwierigkeiten sich selbst zu versorgen, das Einkaufen wird zum Problem. Soziale Kontakte werden erschwert, da die Patienten mit gleichaltrigen gesunden Personen nicht mithalten können, sie „kommen einfach nicht mehr mit“. Bei stark fortgeschrittener pAVK bestehen die Schmerzen bereits in Ruhe, es kann zum Absterben von Gewebe (Nekrose, Gangrän) kommen, z.B. im Bereich der Zehen. In diesen Fällen können Ballondilatationen oder Gefäßoperationen die Situation verbessern. Da die pAVK bei vielen Patienten lange Zeit ohne typische Beschwerden verläuft, wird eine Diagnose oft erst spät, in einem fortgeschrittenen Stadium gestellt. Ein weiteres Problem für die frühzeitige Diagnosestellung ist die Tatsache, dass die Beschwerden von den Patienten oft lange Zeit nicht ernst genommen und beim Arztbesuch nicht angesprochen werden. Die Schmerzen in den Beinen bzw. die Probleme beim Gehen werden oft als orthopädische Probleme fehlgedeutet („abgenutzte“ Gelenke, Arthrose, Bandscheibenprobleme etc.). Oder sie werden als Folge des Alters oder von Begleiterkrankungen wie Herzproblemen, Lungenerkrankungen, Übergewicht etc. angesehen und nicht als eigenständige Erkrankung erkannt. |
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